Auslobung – 20.000 EURO Belohnung

Auslobung

Herr Dipl.-Physiker Werner Gastert aus Frankfurt/Main lobt 20.000 EUR  für das Vorlegen eine Freien Energie Gerätes aus das eine Overuntity von über 50 % erbringt. Die Bedingungen lauten wie folgt:
Ich (Werner Gastert) lobe hiermit gemäß den Regeln des § 657 BGB einen Preis von EUR 20.000,- (in Worten: zwanzigtausend) für die erste Apparatur aus, die

1. unter Verletzung des ersten oder zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik oder unter Ausnutzung einer bisher unbekannten Energieform für eine Dauer von zumindest 24 Stunden bei einer Eingangsleistung von unter 100 Watt ständig eine Ausgangsleistung erzeugt, die die Eingangsleistung um zumindest 50Watt übersteigt.

2. in einen üblichen Reisekoffer passt und

3. mir mit ausführlicher Beschreibung der Inbetriebnahme und Funktionsweise zwecks Begutachtung und Test zwecks Realisierung der Eigenschaften eingereicht wird.

Die vollständige E-Mail des Herrn Gastert gebe ich nachfolgend wieder:

Hallo,
über Youtube bin ich auf die Seite Visionblue gestoßen. Einige Dinge dort erscheinen mir zumindest überprüfenswert. Allerdings sind diverse Datenangaben bei Bauanleitungen so klein, dass zumindest ich sie nicht entziffern kann. Bei einigen Aufbauten ist mir nicht so recht klar, was sie bewirken sollen.

Vielleicht kann ich auch bei einigen Dingen (z.B. mit Verbesserungsvorschlägen oder aber Hinweisen, warum was nicht funktioniert) helfen. Ich bin diplomierter Physiker, habe mich allerdings nie auf die übliche Schmalspur-Physik (d.h. man beschäftigt sich nur noch mit einem engen Spezialgebiet) reduzieren lassen, sondern im Rahmen meines Studienabschlusses zusätzliche Nebenfach-Prüfungen in Mathematik, Chemie und Astronomie abgelegt und dann später noch im Hinblick auf eine denkbare Tätigkeit als Patentanwalt ein ergänzendes Jura-Studium absolviert.

Zu den Versuchen selbst gebe ich aber zu bedenken:
Seit über 3000 Jahren (schon im alten Griechenland) bemühen sich Menschen, Energie „aus dem Nichts“ zu erzeugen, also eine Apparatur zu bauen, die mehr Energie erzeugt, als sie verbraucht oder zumindest ohne äußeren Antrieb endlos weiter läuft. Auch Physiker haben im 18. und 19. Jahrhundert immer wieder versucht, entweder solche Geräte zu entwickeln (erfolglos, wie wir wissen), oder aber zumindest die Grenzen des Möglichen auszutesten und diese Erkenntnis exakt zu beschreiben.

Herausgekommen sind 2 Erfahrungssätze, nämlich

 1. Unmöglichkeit eines Perpetuum Mobile erster Art.

 Ein solches Gerät würde eben mehr Energie abgeben, als in irgendeiner Form hineingesteck wird.

 2. Unmöglichkeit eines Perpetuum Mobile zweiter Art.

Während es sehr leicht möglich ist, chemische, mechanische oder elektrische Energie in Wärme zu verwandeln, ohne dass z.B. irgendwo Kälte entsteht, ist es nicht möglich ein Gerät zu bauen, welches aus Wärme direkt chemische Energie, Bewegung oder Strom erzeugt. Es funktioniert nur, indem man Wärme in ein kaltes Medium leitet und den Wärmefluss nutzt. Die Welt wird insgesamt sozusagen endlos immer wärmer.

Immer wieder haben in den letzten 200 Jahren Physiker auch mit großem Aufwand erfolglos versucht, Abweichungen von diesen beiden Erfahrungssätzen zu finden. Sicher ist, dass ein ernsthafter Erfolg in dieser Richtung, gar eine funktionsfähige Apparatur, zu einem Nobelpreis, wenn nicht sogar zu mehreren führen würde. Eine Belohnung also, für das sich viele Physiker auch heute noch die Beine ausreißen würden.

Wenn überhaupt, so die allgemeine Einschätzung, ist eine solche Möglichkeit allenfalls in (Größen- Geschwindigkeits- oder Zeit-)Bereichen zu finden, die sich unserer bisherigen Erfahrung verschließen.

So habe ich die Turtur´schen Versuche analysiert. Er rechnet nachvollziehbar vor, dass die von ihm elektrisch eingespeiste Lestung im Bereich wenige Milliardstel Watt liegt, die für Rotation erforderliche Leistung aber knapp unter einem Millionstel und damit über 100mal höher. Nicht berücksichtigt hat er allerdings dass

– allein die durch normales Raumlicht (typisch 10W je qm, Sonnenlicht bei praller Beleuchtung knapp 1000W je qm)durch das   lichtdurchlässige Plexiglas einfallende Wärme- und Lichtstrahlung etwa 0,1W beträgt sowie

– die durch Wärmeunterschiede (im Zehntel-Grad-Bereich) der Vakuumapparatur her rührenden Leistungseintragungen im Watt-Bereich liegen.

Wenn also im Vakuum-Raum, der bei dem angegebenen Druck immer noch Milliarden Atome je Kubikzentimeter enthält,

Leistungen im Watt-Bereich herumtoben, ist immer mit Bewegungen, die weit weniger als ein Tausendstel dieser Energie benötigen, zu rechnen.

Insofern spricht alle Erfahrung dagegen, dass hier neuartige Energieformen entdeckt wurden und das erklärt auch die Reaktion anderer.

Natürlich können die beiden aufgeführten Erfahrungssätze, die in der Physik unter dem Namen erster und zweiter Hauptsatz der Thermodynamik bekannt sind, bisher in keiner Form mathematisch streng bewiesen werden. Andererseits liegt es in der Natur der Sache, dass dann, wenn sich bereits Hunderttausend Hochqualifizierte und weniger Qualifizierte an einer Sache, für deren Lösung zudem ein attraktiver Preis winkt, erfolglos die Zähne ausgebissen haben, erfahrungsgemäß die Chance für den 100001., eine Lösung zu finden, nicht all zu gut ist.

Insofern handelt es sich nicht um Unterdrückung von Meinungen, vielmehr wird man zunächst einmal sehr genaue Überprüfung wünschen. Denn in den letzten 3000 Jahren hat es auch immer wieder viele Tausend scheinbare Lösungen gegeben, die sich dann doch als Irrtum heraus stellten.

Im Übrigen lobe ich hiermit gemäß den Regeln des § 657 BGB – und bitte geben Sie dies an alle Interessierten weiter –

einen Preis von EUR 20.000,- (in Worten: zwanzigtausend) für die erste Apparatur aus, die

– unter Verletzung des ersten oder zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik oder unter Ausnutzung einer bisher

   unbekannten Energieform für eine Dauer von zumindest 24 Stunden bei einer Eingangsleistung von unter 100Watt ständig

   eine Ausgangsleistung erzeugt, die die Eingangsleistung um zumindest 50Watt übersteigt.

– in einen üblichen Reisekoffer passt und

– mir mit ausführlicher Beschreibung der Inbetriebnahme und Funktionsweise zwecks Begutachtung und Test zwecks Realisierung der Eigenschaften eingereicht wird.

Als langjähriger „Bastler“, Entwickler von Computer-Hardware und Elektronik, helfe ich auch gerne, wenn es darum geht, bestimmte Bauteile aufzutreiben oder aber Detailproblem zu lösen.
Viele Grüße

Dipl.-Physiker Werner Gastert

Achtung:
Wenn ihr ein Gerät gebaut habt, welches die ausgelobten Bedingungen erfüllt, dann teilt uns dies per E-Mail an info@visionblueenergy.net mit. Wir vermitteln dann den Kontakt zu Herrn Dipl.-Physiker Gastert.

Rechtlicher Hinweis:
Dies ist eine Auslobung des benannten Herrn Dipl.-Physiker Werner Gastert. Weder der Vision Blue Energy e.V. noch die Vorstandsmitglieder zeichnen für die Auslobung und deren Bedingungen verantwortlich. Für dem Empfang der auf Grund der Auslobung zugesandten E-Mails, die Vollständigkeit und Richtigkeit der Angaben sowie einem etwaigen Verlust derartiger Angaben bei der Kontaktvermittlung übernimmt der Vision Blue Energy e.V. weder eine Garantie noch haftet er hierfür.  

8 Antworten zu Auslobung – 20.000 EURO Belohnung

  1. Ulf sagt:

    Im ersten Moment dachte ich: Toll, da muss ich mitmachen. Nach 1 Nacht Überschlafen hat mich die Wrklichkeit wieder eingeholt.
    Ich bin kein Physiker, aber die Ausführungen von C. Turtur sind für jeden Offendenkenden nachvollziehbar; das Herr Gastert dies offenbar nciht kann oder will,, gibt mir zu denken.
    Ich habe eher den Eindruck, Herr Gastert möchte hier auf billige Weise (so mancher Bastler könnte sich geehrt fühlen) zu einem Gerät kommen, das er dann anschliessend mit einem eigenen Patent versieht, vielleicht in einem anderen Land, schliesslich soll es ja in in einen Reisekoffer passen.
    Die Raumenergie verletzt die Hauptsätze der Thermodynamik nicht, unbekannt ist diese Enrgieform auch nicht. Sie ist nur nicht publik.Also ein funktionierendes Gerät samt Aufbaudaten zum 0-Tarif, denn darauf wird es hinauslaufen.

    • Mathis Lechinger sagt:

      1. Mach alles öffentlich, auf einmal veröffentlichte Mechanismen, Prinzipien oder Ideen können keine Patente ausgestellt werden. 2. auf generell physikalische Wirkprinzipien (Gesetze) können ebenfalls keine Patente ausgestellt werden. Gruß Mathis

  2. aristo sagt:

    Die Ausschreibung bedeutet, das bei 0 Watt Eingangsleistung schon eine Ausgangsleistung von 0,005 Watt die Bedingung erfüllt. Nur das mit dem Reisekoffer irritiert.

  3. Wissenssucher sagt:

    Hallo zusammen,
    vielen Dank für den Informationsaustausch. Ich gehöre zu den Skeptikern. Daher stellt sich für mich die Frage: „Warum hat noch kein freier Erfinder an alle seine Erfindung (Open Source) freigegeben? Hiermit würde er in die Geschichte eingehen und bestimmt auch ohne Vermarktung reich werde. Sollte er Angst haben zu sterben oder so. Dann könnte er ja das ganze anonym an die ganze Menschheit verteilen und hinterher, wenn die Erfindung von allen genutzt wird erklären, wie er darauf gekommen ist.
    Dann wird ihn bestimmt auch keiner mehr was antun wollen.

    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand die Frage logisch beantworten kann.

    Gruß
    Wissenssucher

    • Petrarca sagt:

      Ganz einfach, wie Tesla in das Buch der Geschichte einzugehen, reich und berühmt zu werden – das ist die Devise; nur wird dabei vergessen, wie und auf welche Art Tesla ausgebootet wurde und bitterarm starb.

  4. Petrarca sagt:

    Die Zauberformel hieß und heißt noch immer: „zum Wohle aller“

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